rayer
Kollektiver Realitätsverlust oder nur kollektives Jammern?
Titelstorys in den Medien:
"Steuereinnahmen brechen 2026 um 17,8 Milliarden Euro ein."
Ich wäre froh, wenn meine Einnahmen nur um 1,74% in 2026 "einbrechen" würden.
17,8 Milliarden Euro könnte man bequem beim deutschen Amtsschimmel in dessen Amtsstube durch Digitalisierung einsparen.
Es gingen zwar 50 % der Arbeitsplätze verloren, keine Sorge, das hat der Bergbau auch geschafft, als die Kohlegruben geschlossen wurden.
"Steuereinnahmen brechen 2026 um 17,8 Milliarden Euro ein."
Ich wäre froh, wenn meine Einnahmen nur um 1,74% in 2026 "einbrechen" würden.
17,8 Milliarden Euro könnte man bequem beim deutschen Amtsschimmel in dessen Amtsstube durch Digitalisierung einsparen.
Es gingen zwar 50 % der Arbeitsplätze verloren, keine Sorge, das hat der Bergbau auch geschafft, als die Kohlegruben geschlossen wurden.
Antworten (14)
"17,8 Milliarden Euro könnte man bequem beim deutschen Amtsschimmel in dessen Amtsstube durch Digitalisierung einsparen."
Wo kann man diese Berechnung einsehen?
Wo kann man diese Berechnung einsehen?
Der kollektive Realitätsverlust betrifft nur jemanden, der die Kohlebauschließung mit der heutigen wirtschaftlichen Situation Deutschlands vergleicht. Das entbehrt natürlich mal wieder nicht einer gewissen Komik und Substanzlosigkeit à la Klingbeil.
Und nun kann wieder fröhlich losgepöbelt werden. Wetten?
Und nun kann wieder fröhlich losgepöbelt werden. Wetten?
Wie immer, wenn man nach Zahlen sucht, wird es schwierig.
Laut DeStatis waren die Personalausgaben des Bundes für zivile Personen knapp über 17 Milliarden. Hinzu kamen 15 Milliarden für militärisches Personal.
Da wäre es schwierig 17,8 Milliarden einzusparen.
Laut Stuttgarter Nachrichten, muss sich die Verwaltung auf 3,5 Milliarden Mehrausgaben einstellen, da die Beamten bisher nicht korrekt besoldet wurden. Das klingt doch nach höheren Bezügen als 32 Milliarden insgesamt, wie bei DeStatis.
Die FAZ berichtet von 407 Milliarden Kosten für Behörden- und Verwaltungsmitarbeiter, gut da sind auch Immobilienkosten etc. mit drin, aber da bleibt reichlich mehr übrig als die 32 Milliarden der DeStatis.
Die Bundesbank gibt Personalkosten von 250 Milliarden an, natürlich nur auf Bundesebene.
Nimmt man Länder und Gemeinden hinzu, kommt man wahrscheinlich doch auf 400 Milliarden.
Bei der Summe, könnte man sicher durch Stellenabbau auf Deutschland verteilt 17,8 Milliarden einsparen, das wären ja nur 5%. Da müsste man nicht mal 50% der Arbeitsplätze abbauen. Nur funktioniert das?
Beamte können wir eh nicht abbauen, bzw. wir würden dadurch nichts sparen. Die Beamten müssen wir weiter bezahlen, auch wenn sie freigestellt werden. Da Beamte ca. 33% der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ausmachen müssen wir also von den Angestellten nicht 5%, sondern 7,5% abbauen.
Dazu müsste man nur eine Behörde schaffen, die den Stellenabbau plan und durchführt.
Diese würde natürlich mehr Personal benötigen, als sie abbaut. Also nicht so gut.
Laut DeStatis waren die Personalausgaben des Bundes für zivile Personen knapp über 17 Milliarden. Hinzu kamen 15 Milliarden für militärisches Personal.
Da wäre es schwierig 17,8 Milliarden einzusparen.
Laut Stuttgarter Nachrichten, muss sich die Verwaltung auf 3,5 Milliarden Mehrausgaben einstellen, da die Beamten bisher nicht korrekt besoldet wurden. Das klingt doch nach höheren Bezügen als 32 Milliarden insgesamt, wie bei DeStatis.
Die FAZ berichtet von 407 Milliarden Kosten für Behörden- und Verwaltungsmitarbeiter, gut da sind auch Immobilienkosten etc. mit drin, aber da bleibt reichlich mehr übrig als die 32 Milliarden der DeStatis.
Die Bundesbank gibt Personalkosten von 250 Milliarden an, natürlich nur auf Bundesebene.
Nimmt man Länder und Gemeinden hinzu, kommt man wahrscheinlich doch auf 400 Milliarden.
Bei der Summe, könnte man sicher durch Stellenabbau auf Deutschland verteilt 17,8 Milliarden einsparen, das wären ja nur 5%. Da müsste man nicht mal 50% der Arbeitsplätze abbauen. Nur funktioniert das?
Beamte können wir eh nicht abbauen, bzw. wir würden dadurch nichts sparen. Die Beamten müssen wir weiter bezahlen, auch wenn sie freigestellt werden. Da Beamte ca. 33% der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ausmachen müssen wir also von den Angestellten nicht 5%, sondern 7,5% abbauen.
Dazu müsste man nur eine Behörde schaffen, die den Stellenabbau plan und durchführt.
Diese würde natürlich mehr Personal benötigen, als sie abbaut. Also nicht so gut.
Es ging mir zwar nicht unbedingt um die Summe als solches, sondern um den reißerischen Aufmacher die Steuereinnahmen "brechen" ein.
Wenn man von einer Billion Steuereinnahmen 2026 ausgeht, sind 18 Milliarden lachhafte 1,7 %.
Zahlen?
McKinsey hat 2024 ausgerechnet durch Einsatz von KI und effizienter Digitalisierung lassen sich in Behörden 165000 Planstellen einsparen. Bei einem Druchschnittsgehalt von 52000 p.a sind das 8,5 Milliarden. Plus 1 Milliarde Arbeitsplatzkosten und darauf die Gemeinkostenpauschalen von 28,1 % bis 39,5 % liegen wir schlapp bei 13 Milliarden.
Da bin ich doch gar nicht weit weg.
Hoffe weiterhin, jedem in Deutschland brechen die Einnahmen in 2026 "nur" um 1,7 % ein.
Wenn man von einer Billion Steuereinnahmen 2026 ausgeht, sind 18 Milliarden lachhafte 1,7 %.
Zahlen?
McKinsey hat 2024 ausgerechnet durch Einsatz von KI und effizienter Digitalisierung lassen sich in Behörden 165000 Planstellen einsparen. Bei einem Druchschnittsgehalt von 52000 p.a sind das 8,5 Milliarden. Plus 1 Milliarde Arbeitsplatzkosten und darauf die Gemeinkostenpauschalen von 28,1 % bis 39,5 % liegen wir schlapp bei 13 Milliarden.
Da bin ich doch gar nicht weit weg.
Hoffe weiterhin, jedem in Deutschland brechen die Einnahmen in 2026 "nur" um 1,7 % ein.
Für den Liebhaber von Statista:
"Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt von Vollzeitbeschäftigten im Bereich „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“ in Deutschland lag laut Statista 2025 bei rund 54.500 Euro."
Da bin ich ja mit 52000 p.a noch billig.
"Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt von Vollzeitbeschäftigten im Bereich „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“ in Deutschland lag laut Statista 2025 bei rund 54.500 Euro."
Da bin ich ja mit 52000 p.a noch billig.
Da ich es nicht glauben konnte, hab ich mal selbst im Netz gewühlt. Skorti hat recht, im Jahr 2024 gaben Staat und Sozialversicherungen in Deutschland insgesamt 407 Milliarden Euro für Personal aus. Das sind 40 % der Steuereinnahmen eines Jahres oder 20 % der gesamten Staatseinnahmen unserer Republik.
Für Schulen, Unis, Rentner, Gesundheit usw. ist kein Geld da?
Ich bin bedient.
Für Schulen, Unis, Rentner, Gesundheit usw. ist kein Geld da?
Ich bin bedient.
Noch eine schöne Zahl im Zuge der Recherchen. Langsam verstehe ich, dass die Bevölkerung den Glauben an die etablierten Parteien verliert.
1,4 Millionen Pensionäre kosten den Staat aktuell fast so viel wie 20 Millionen Rentner.
Danke für die Basisrente Herr Merz, dürfen die Jungen in ein paar Jahren sagen.
1,4 Millionen Pensionäre kosten den Staat aktuell fast so viel wie 20 Millionen Rentner.
Danke für die Basisrente Herr Merz, dürfen die Jungen in ein paar Jahren sagen.
@Skorti
Bevor Du wieder rechnest.
Ich habe keine Überprüfung der Zahlenangaben zu dieser Aussage vorgenommen, sondern lediglich den Text kopiert.
Bevor Du wieder rechnest.
Ich habe keine Überprüfung der Zahlenangaben zu dieser Aussage vorgenommen, sondern lediglich den Text kopiert.
Ich bemerke gerade, auf den Gehältern der Amtsschimmel habe ich die Lohnnebenkosten aus Sozialversicherungen vergessen. Bei durchschnittlichen 25 % komme ich den 17,8 Milliarden immer näher. Ich mag McKinsey, 165000 Amtsschimmel auf die Weide wäre tatsächlich mal ein Ansatz.
Genug Berechnung eingesehen?
Genug Berechnung eingesehen?
Was für ein Alleinunterhalter. 🤣🤣
Gibt es für Aufteilung einern Antwort in viele Antworten eine Waschmaschine oder oder ein personalisierte Google-Suchmaschine?
Gibt es für Aufteilung einern Antwort in viele Antworten eine Waschmaschine oder oder ein personalisierte Google-Suchmaschine?
Einen hab ich noch.
Das Steueraufkommen stieg von rund 620 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf rund 1.035 Milliarden Euro im Jahr 2025. Noch jemand, der die letzten 10 Jahre sein Einkommen um schlappe 60 % steigern konnte?
Da darf ruhig mal was "einbrechen".
Das Steueraufkommen stieg von rund 620 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf rund 1.035 Milliarden Euro im Jahr 2025. Noch jemand, der die letzten 10 Jahre sein Einkommen um schlappe 60 % steigern konnte?
Da darf ruhig mal was "einbrechen".
@Vandit, Das mag dir aufgrund allgemeinen Desinteresses unbekannt sein. Aber wenn man sich für eine Frage interessiert, stöbert man auch nach dem eigenen letzten Post zu einem Thema weiter. Warum sollte man dann Informationen, die die letzte Antwort untermauern nicht noch nachreichen? Mach ich auch öfters.
Ach ja, du hättest deinen Post bei anderen wieder als Pöbelei bezeichnet.
Ach ja, du hättest deinen Post bei anderen wieder als Pöbelei bezeichnet.
Grundsätzlich habe ich auch überhaupt nichts gegen die Flut der Amtsschimmel, nur sind die falsch verteilt. Während man sich in den Kommunen gemütlich eingerichtet hat, fehlen bei Polizei, Grenzschutz, Zoll und Finanzamt jede Menge Kräfte, die einen Sinn machen und sich nicht zu Tode verwalten. Den Schwarzgeld und Schwarzarbeitsmarkt auszutrocknen, das wäre mal ein cleverer Plan.
165000 Planstellen ins Finanzamt und Zoll verschieben, da wäre ich dabei.
Die Schattenwirtschaft in Deutschland ist enorm und wird für 2025 auf rund 511 Milliarden Euro prognostiziert.
Bei Bauern, Gemüsehändlern, Autohändlern, Kneipern und praktisch jedem kleinen Handwerksbetrieb, wo mit Bargeld gearbeitet wird, werden Unsummen am FA vorbeigeschleust. Statistisch werden mittlere Betriebe alle 12, Kleinstbetriebe alle 30 - 40 Jahre geprüft, der Angestellte praktisch jährlich.
165000 Planstellen ins Finanzamt und Zoll verschieben, da wäre ich dabei.
Die Schattenwirtschaft in Deutschland ist enorm und wird für 2025 auf rund 511 Milliarden Euro prognostiziert.
Bei Bauern, Gemüsehändlern, Autohändlern, Kneipern und praktisch jedem kleinen Handwerksbetrieb, wo mit Bargeld gearbeitet wird, werden Unsummen am FA vorbeigeschleust. Statistisch werden mittlere Betriebe alle 12, Kleinstbetriebe alle 30 - 40 Jahre geprüft, der Angestellte praktisch jährlich.